Douglas Bader

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Bader verlor 1931 bei einem Flugunfall beide Beine, wurde jedoch nach einer medizinischen und fliegerischen Prüfung bei Kriegsausbruch erneut in die RAF übernommen und zeichnete sich während der Luftschlacht um England als Staffelkapitän aus. 1941 zum Wing Commander befördert, geriet Bader am 9.8.41 nach einem Luftkampf am Pas de Calais in deutsche Gefangenschaft. Zehn Tage später warf eine Blenheim im Tiefflug über dem deutschen Fliegerhorst St. Omer Ersatzprothesen für ihn ab; die Luftwaffenführung hatte der RAF über eine internationale SOS-Welle freies Geleit zugesichert. Nach vergeblichen Fluchtversuchen wurde Bader im Lager Colditz festgehalten und verließ, bei Kriegsende zum Group Commander befördert, die RAF 1946 hochdekoriert. Mit 22,5 anerkannten Luftsiegen schon zu Lebzeiten als "beinloses Wunder" eine Legende, wurde RAF-As Bader in den Adelsstand erhoben.