Dietrich von Saucken

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer 1.10.10, Reichswehr, 1.10.36 Oberstleutnant. Zum Oberst (1.6.39) befördert, führte Saucken das Reiterregiment 2 im Verband der 1. Kavalleriebrigade (später Division) im Polen- und im Frankreichfeldzug. Vom 16.10.40 bis 9.12.41 kommandierte er die Schützenbrigade 4 der 4. Panzerdivision, seit Beginn des Russlandfeldzugs bei der Heeresgruppe Mitte. Er übernahm dann bis zu einer Verwundung am 2.1.42 die ganze Division, seit 1.1.42 als Generalmajor. Nach seiner Genesung wurde Saucken am 24.8.42 Kommandeur der Schule für schnelle Truppen und erhielt nach Beförderung zum Generalleutnant (1.4.43) wieder seine alte Division im Osten. Im Juni 44 wurde er Kommandierender General des XXXIX. Panzerkorps und im Dezember 44 (bis Februar 45) des Panzerkorps "Großdeutschland". Als Oberbefehlshaber der aus Resten der 2., die er seit 12.3.45 führte, und 4. Armee gebildeten Armee "Ostpreußen" ging Saucken am 8.5.45 in sowjetische Gefangenschaft, aus der er erst 1955 entlassen wurde.

    Ritterkreuz (15.1.42) mit Eichenlaub (22.8.43), Schwertern (20.2.44) und Brillanten (9.5.44).