Deutsches Schutzwall-Ehrenzeichen

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    am 2.8.39 von Hitler gestiftete Auszeichnung für Personen, "die an der Schaffung der dem deutschen Volke dienenden Befestigungsanlagen" (Westwall) mitgearbeitet hatten. Das einstufige Deutsche Schutzwall-Ehrenzeichen, ein ovaler Schild mit Eichenlaub-Umrahmung, gekreuzten Spaten und Schwert, Bunkersilhouette sowie Reichsadler mit Hakenkreuz, wurde auf der linken Brustseite getragen und zeigte auf der Rückseite die Aufschrift "Für Arbeit zum Schutze Deutschlands". Bis zum 31.1.41 wurden über 600 000 Deutsche Schutzwall-Ehrenzeichen ausgegeben, wobei von den Arbeitern kritisiert wurde, dass so viele Parteifunktionäre ausgezeichnet wurden, die wenig oder gar nichts für den Westwall geleistet hatten. Die mit 31.3.41 zunächst beendeten Verleihungen wurden nach Führererlass vom 10.10.44 wiederaufgenommen, als die Befestigungen vor den herannahenden alliierten Truppen instandgesetzt, ausgebaut oder neu geschaffen (v.a. im Osten) werden mussten.