Deutsche Kriegsgefangene in alliiertem Gewahrsam (Thema)

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Maßgeblich für die Lebensbedingungen in Gefangenschaft und für die Behandlung der Kriegsgefangenen war im 2. Weltkrieg das Genfer Abkommen vom 27.7.1929, soweit die Krieg führenden diesem beigetreten waren. Daneben war die Haager Landkriegsordnung (HLKO) anzuwenden, sofern alle am Krieg beteiligten Staaten ihr unterworfen waren. Die UdSSR hatte das Genfer Abkommen nicht ratifiziert, und an die HLKO sah sie sich nicht gebunden, da sie sich von allen durch das Zarenreich geschlossene Verträgen losgesagt hatte. Gleichwohl ließ sie nach Ausbruch des deutsch-sowjetischen Krieges der Reichsregierung unter anderem über Schweden mitteilen (Note vom 17.7.1941), dass sie sich unter der Bedingung der Gegenseitigkeit an die HLKO halten werde. Diese Note wurde von Berlin nicht beantwortet. Nach der Kapitulation Deutschlands versuchten die westlichen Alliierten den Millionen "Kapitulationsgefangenen" den Gefangenen-Status vorzuenthalten, indem sie zwischen Gefangenen (Prisoners of War/POW) und entwaffnetem Militärpersonal (Disarmed Enemy Forces/DEF oder Surrendered Enemy Personal/SEP) unterschieden. Auf Intervention des Roten Kreuzes (IKRK) nahmen sie schließlich 1946 von dieser Differenzierung Abstand.

    Die Organisation des Gefangenenwesens war bei den Krieg führenden im Wesentlichen gleich. Bei nahezu allen Gewahrsamsmächten fiel die Zuständigkeit in den Bereich des Kriegs- oder Verteidigungsministeriums bzw. im Deutschen Reich in die des OKW. Ende 1945 wurde in der UdSSR das Gefangenenwesen dem Innenminister (MDV) und in Polen dem Justizminister unterstellt.

    Nach der Gefangennahme lieferte die Truppe die Gefangenen im Allgemeinen in Sammellager ein, in denen sich manchmal über 100 000 Mann befanden (amerikanisch: Continental Central POW Enclosure; deutsch: Armee-Gefangenen-Sammelstellen). Von dort wurden sie nach kurzem Aufenthalt in Durchgangslager transportiert (amerikanisch: POW Transient Enclosure oder Distribution Enclosure; britisch: Transit Camp; französisch: Transit Dépôt; deutsch: Dulag). Nach Registrierung in diesen Lagern wurden die Gefangenen auf die eigentlichen Lager (amerikanisch: Internment Camp, seit Mitte 1943 Prisoner of War Camp; britisch: Base Camp; französisch: Dépôt des Troupe; deutsch: Stalag/Mannschafts-Stammlager; sowjetisch: Uprawlenije/Lagergruppen mit einer Hauptverwaltung) im so genannten Heimatgebiet verteilt, wobei die Offiziere von den Unterführern und Mannschaften in der Regel getrennt und in Offizierslagern (deutsch: Oflag) untergebracht waren. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang, dass bis Anfang 1945 alle "US-owned POW" und etwa 175 000 "British-owned POW" in Lager in den USA und in Kanada gebracht wurden. Verschiedentlich gab es Lager für Generäle (z.B. Hawkshead in England oder Woikowo in der UdSSR) und weibliche Gefangene. Im Deutschen Reich unterhielten Luftwaffe (unter anderem Sagan) und Marine (unter anderem Dulag Gotenhafen) eigene Lager; am Unterstellungsverhältnis zum OKW änderte sich dadurch nichts.

    Politische Gründe machten vereinzelt die Einrichtung besonderer Lager erforderlich, etwa in den USA für "Rapid Nazis" (z.B. Alva/Oklahoma) und für "Anti-Nazis" (Fort Devens/Massachussetts), in Großbritannien die Reeducation-Zentren (Wilton Park, Jugendlager Radwinter/Essex) sowie in der UdSSR die Antifa-Lagerschulen (z.B. Oranki und Juza, später Talica). Ferner existierten in allen Gewahrsamsstaaten reine Arbeitslager (Labor Camp) und Arbeitseinheiten (amerikanisch: Labor Service Company oder Labor Detachment; deutsch: Gefangenen-Bau- und Arbeitsbataillon), die in der Regel selbständige Gefangenen-Einheiten waren. Den Lagern waren teilweise Lazarette angeschlossen; zum Teil bestanden selbständige Hospitäler jeweils mit einem bestimmten Einzugsbereich. Darüber hinaus unterhielten einige Länder noch Straflager, in denen abgeurteilte Gefangene einsaßen.

    Für die Bewachung der Gefangenen war die Truppe zuständig. Für kleinere Arbeitskommandos verwendete man auch Hilfskräfte: in Frankreich auxillaires étrangers/ausländische Hilfskräfte aus den Verschlepptenlagern, in Polen Miliz, in Deutschland Gendarmerie und Landwacht, in der UdSSR zeitweise Antifa-Aktivisten. In alliierte Gefangenschaft gerieten insgesamt 11,1 Millionen deutsche Soldaten, davon 3,8 Millionen in amerikanische, 3,7 Millionen in britische, 3,15 Millionen in sowjetische, 245 000 in französische und 194 000 in jugoslawische Gefangenschaft. Die USA gaben rund 700 000 Gefangene vor allem an Frankreich ab, Großbritannien lieferte 65 000 an Frankreich, Belgien und die Niederlande aus, aus der Sowjetunion gingen 25 000 an die Tschechoslowakei und 70 000 an Polen.

    Obwohl sich die Behandlung der deutschen Gefangenen in westalliiertem Gewahrsam nach den völkerrechtlichen Vorschriften richtete, entsprach sie ihnen nicht immer, sondern hing ab von Zeitpunkt und Kriegsschauplatz der Gefangennahme. Die bis Anfang 1945 in amerikanische Gefangenschaft geratenen deutschen Soldaten in den USA wurden im Großen und Ganzen gut behandelt. Sie waren in Armee-Baracken und - je nach klimatischen Voraussetzungen - in Zelten untergebracht, die Verpflegung entsprach der des amerikanischen Heeres und wurde von den Gefangenen als gut und reichlich bezeichnet. Eine Verschlechterung nach der deutschen Kapitulation wurde auf Intervention des IKRK rasch behoben.

    Im Gegensatz hierzu war die Behandlung der Gefangenen im europäischen Raum - ausgenommen Italien - in der Endphase des Krieges problematisch: Siegesrausch, das Bekanntwerden der nationalsozialistischen Verbrechen und die These von der Kollektivschuld des deutschen Volkes führten bereits bei der Gefangennahme und später bei den Vernehmungen wegen eventueller Kriegsverbrechen (Wanted POW-Section) häufig zu Unkorrektheiten und Übergriffen von US-Soldaten. Zudem waren die Lebensbedingungen in den Lagern schlecht. Namentlich in den kurz vor und nach der Kapitulation auf deutschem Gebiet errichteten Lagern war die Versorgung und Unterbringung in hohem Maße mangelhaft, manchmal sogar katastrophal (Rheinwiesenlager). Hunderttausende lagen oft wochenlang auf freiem Feld in den auch "Wired-in-Fields-Enclosures" genannten Durchgangslagern, anfangs nahezu ohne, später ohne ausreichende Verpflegung, wobei die geringen Rationen oft noch durch Korruption der deutschen Verwaltung gemindert wurden. Ursache für diese missliche Situation waren allerdings nicht Böswilligkeiten, sondern Organisationsprobleme, mit denen das US-Quartermaster Corps infolge des massenhaften Zustroms von Gefangenen bei Kriegsende zu kämpfen hatte. Glück hatte, wer in kleinere Lager zur Arbeit für die US-Armee verlegt wurde, denn dort herrschten erheblich bessere Lebensbedingungen.

    Aufsehen und Empörung erregte im Mai 1945 die Überlassung von 135 000 in der Tschechoslowakei von den Amerikanern festgehaltenen Gefangenen der Heeresgruppe Mitte an die Rote Armee. Als offizielle Begründung diente eine alliierte Vereinbarung, nach der die deutschen Verbände gegenüber der Macht zu kapitulieren hätten, gegen die sie zuletzt gekämpft hatten. Einen Ausweg fanden die Angloamerikaner dagegen an der Elbe. Dort weigerten sie sich zwar, die Kapitulation der 12. Armee Wenck entgegenzunehmen, gestatteten jedoch die Unterwerfung "einzelner Soldaten". So konnten bis zu 100 000 Mann vor sowjetischer Gefangenschaft bewahrt werden.

    Die Behandlung der Gefangenen in britischem Gewahrsam entsprach im Allgemeinen den internationalen Vereinbarungen. Verstöße hiergegen finden sich verschiedentlich bei der Gefangennahme, insbesondere in der Kapitulationsphase und später in den Sammellagern Belgiens (z.B. Overijse/Brabant). Auch wurden Gefangene beim Deutschen Minenräumdienst eingesetzt. Die Gefangenen der Briten waren in zahlreichen Ländern von Australien bis Zypern, Norwegen bis Italien untergebracht. Die Masse der Kapitulations-Gefangenen lag jedoch in fünf Internierungsräumen in Nord- bzw. Nordwestdeutschland. In England waren die Gefangenen meist in Baracken und "Nissenhütten" (halbkreisförmige Hütten aus Wellblech) untergebracht. Die Offiziere befanden sich überwiegend auf Land- und Herrensitzen. In den anderen Ländern richteten sich die Unterkünfte im Wesentlichen nach dem Klima: In Ägypten bestanden die großen Lager im Gebiet des Bittersees z.B. aus Zelten, in Kanada anfangs aus beheizbaren Zelten, später aus winterfesten Baracken. Die Unterbringung in den deutschen Internierungsräumen überließen die Briten den Gefangenen selbst.

    Die Verpflegung in britischer Gefangenschaft war in den außereuropäischen Ländern während des Krieges gut und reichlich; in Europa entsprach sie der jeweiligen kriegsbedingten Ernährungslage. Nach der Kapitulation kam es wie in den USA nahezu überall zu drastischer Kürzung der Verpflegungssätze, die seit Herbst 1945 - Ausnahme Belgien - wieder anstiegen. In den deutschen Internierungsräumen versuchten die Engländer durch rasche Entlassung der Gefangenen die Versorgungsprobleme zu umgehen (Operation "Barleycorn"), sodass bald nur noch als große Lager Munsterlager und Eselsheide bestanden. Letzteres wurde im Herbst 1946 zum Civil Internment Camp (CIC). Ein Teil der Gefangenen wurde in so genannte Dienstgruppen überführt. Nach Auflösung dieser Einheiten am 1.8.1947 wurden vornehmlich die aus dem deutschen Osten stammenden Gefangenen, die nicht nach Hause konnten oder wollten, in die German Civil Labour Organisation übernommen.

    Die Behandlung der deutschen Gefangenen in französischem Gewahrsam war durch die ungünstigen Lebensverhältnisse im kriegsgezeichneten Frankreich und die jahrelang aufgestaute Erbitterung der Bevölkerung über die deutschen Besatzer geprägt; lange Zeit war sie in vieler Hinsicht nicht dem Genfer Abkommen angemessen. Schon auf dem Marsch in die Dépôts kam es zu zahlreichen Ausschreitungen durch die französische Zivilbevölkerung, die nicht selten von den Wachmannschaften dazu ermuntert wurde. Oft schritten amerikanische Truppen zum Schutz der Gefangenen ein. Die Lebensbedingungen in den Lagern und Arbeitskommandos waren äußerst schlecht. Wegen der Kriegsschäden standen zur Unterbringung anfangs relativ wenige intakte Behausungen zur Verfügung; Material zur Ausbesserung oder für Neubauten fehlte. Das größte Übel aber war die völlig unzureichende Ernährung, und nur die Hilfe der USA und des IKRK verhinderte eine Katastrophe. Washington schlug daher zunächst den Wunsch Frankreichs nach Überlassung von 660 000 deutschen Gefangenen für den Wiederaufbau ab; erst als Frankreich versicherte, die angeforderten Gefangenen versorgen zu können, kam es zu schubweiser Übergabe.

    Die schlechte Ernährung und Unterbringung beeinträchtigte die Gesundheit der Gefangenen in bedrohlichem Maß. Internationale Hilfsorganisationen waren unermüdlich bestrebt, mit Lebensmitteln und Medikamenten das Schlimmste zu verhindern. Trotz der Mängel hatten die Gefangenen nämlich Schwerstarbeit zu leisten beim Wiederaufbau, im Bergbau und in der Landwirtschaft. 40 000 Mann wurden zudem konventionswidrig zum Minenräumen eingesetzt, wobei nach Feststellung des IKRK anfangs monatlich 2000 Mann ums Leben kamen. Als Ausweg aus der misslichen Lage sahen viele Gefangene nur den Eintritt in die Fremdenlegion oder die Flucht. Insgesamt wurden nach französischen Angaben 171 029 Fluchtversuche unternommen, von denen 81 500 erfolgreich waren. Seit 1947 entspannte sich die Lage allmählich.

    Besser ging es den Gefangenen in den Benelux-Staaten. Zwar ergaben sich anfangs immer wieder Schwierigkeiten, die beispielsweise in belgischen Lagern vereinzelt zu schweren Unruhen führten (Beeringen, Hensies, Zwartberg); die Behörden waren jedoch bemüht, schnell Abhilfe zu schaffen. Eine Sonderstellung nahmen die Gefangenen ein, die zum Minenräumen eingesetzt waren (z.B. Wenduyne).

    Am härtesten traf das Schicksal die deutschen Soldaten in sowjetischer Hand. In den ersten Monaten nach dem deutschen Einfall in die UdSSR wurden sie häufig auf Befehl von Kommissaren unmittelbar nach der Gefangennahme erschossen, was offensichtlich auf den deutschen Kommissarbefehl zurückzuführen war. Die Ausschreitungen hörten erst auf, als die Erschießungen unter Strafandrohung verboten wurden. Der Leidensweg der überlebenden Gefangenen begann auf dem Marsch in die Sammellager. Ohne ärztliche Versorgung und ohne Verpflegung waren sie tage-, manchmal wochenlang unterwegs, wobei sie mit fortschreitender Kriegsdauer ohnehin meist geschwächt in Gefangenschaft gegangen waren. Bei den schlechten Lebensbedingungen in den Lagern kam es dann zuweilen zu regelrechtem Massensterben (Grjazowec, Georgijewsk, Petrosawodsk, Pleskau, Urjupinsk).

    Die Unterbringung war in der ersten Zeit sehr mangelhaft. Da die Gefangenen in den zerstörten Städten und Ortschaften zum Wiederaufbau eingesetzt waren, standen zunächst oft nur beschädigte Gebäude, Bunker, primitive Baracken und Zelte als Unterkünfte zur Verfügung, die in den Wintermonaten wegen Ofen- und Brennstoffmangel meist kalt blieben. Durchweg erst im letzten Kriegsjahr konnte man zur Errichtung von geeigneten Baracken oder Steingebäuden übergehen. Das größte Problem aber war auch hier die Verpflegung, die bei ohnehin katastrophaler Ernährungslage in der Sowjetunion wegen des Krieges und infolge von Missernten von der Arbeitsleistung abhängig war. Diese wieder sank rapide wegen der unzureichenden Ernährung. Zeitweise bestand die Nahrung - auch in den O.K.-Kompanien, den so genannten Erholungslagern und Lazaretten - entweder aus Hafer oder Graupen, Hirse, Kleie und Kraut (Kapusta) in Form von Brei (Kascha) oder Suppe, wobei es wochen- und monatelang in vielen Lagern die gleiche Grundnahrung gab (z.B. Asbest, Archangelsk, Saratow).

    Die Zuteilung von Brot, das manchmal wegen zu hohen Wassergehalts und Zusätzen zur Streckung nicht essbar war, betrug zwischen 470 und 670 Gramm täglich. Im Sommer wurden die Suppen von den Gefangenen mit Pflanzen angereichert, was verschiedentlich zu Vergiftungen mit Todesfolge führte (z.B. Winniki, Tartu, Wolosowo). Eine zusätzliche Nahrungsquelle war die Verwertung von Abfällen (z. B. Fischköpfen, Kartoffelschalen) sowie Hunde- und Katzenfleisch (z.B. Stalingrad/Holzkommando, Sewastopol/Bahnhofslager, Tallin, Dubowka, Brjansk). In einzelnen Lagern führte der Hunger auch zu Kannibalismus (z.B. Dubowka, Beketowka). Die ungenügende Verpflegung wurde nicht selten noch durch Korruption der sowjetischen Lagerführung oder der deutschen Lagerleitung geschmälert (z.B. Elabuga, Saransk, Saratow, Panfily, Serpuchow, Karachasch, Kirow, Narwa). Bei Aufdeckung solcher Missstände griffen die sowjetischen Behörden - auch gegen ihre eigenen Leute - hart durch; Verurteilungen zu langjähriger Zwangsarbeit waren nicht selten. Die schlechte Ernährungslage führte im Übrigen immer wieder zu Spitzeldiensten von Gefangenen für den Geheimdienst oder die Antifa-Aktivisten. Gegen Versprechungen von Sonderzuteilungen an Brot und Suppe ließen sich manche Gefangene anwerben, weswegen es zuweilen zu Fememorden an den schwach Gewordenen kam (z.B. Swerdlowsk, Walga).

    Die Lebensbedingungen in den Gefangenen-Lagern der UdSSR normalisierten sich seit etwa 1948. Abgesehen von einer besseren Versorgung wurden die Gefangenen jetzt für ihre Arbeit regelmäßig entlohnt und konnten in Kantinen und von der Bevölkerung, deren Ernährung in den Kriegsjahren kaum besser war als die der Gefangenen, zusätzliche Lebensmittel kaufen.

    Ähnlich wie die Gefangenen in der Sowjetunion wurden ihre Kameraden in Jugoslawien, Polen und in der Tschechoslowakei behandelt. Mit Unterstützung internationaler Hilfsorganisationen gelang dort die Verbesserung der Lage im Lauf des Jahres 1946; von 1947 an konnte sie als erträglich angesehen werden.

    Auf Heimkehr mussten viele Gefangene jahrelang warten, namentlich die im Gewahrsam der UdSSR, die teilweise erst 1955 nach dem Adenauer-Besuch in Moskau repatriiert wurden. So erlebte ein großer Teil der Gefangenen die Entlassung aus der Gefangenschaft nicht mehr. Es starben in den einzelnen Gewahrsamsstaaten: USA 5028, Großbritannien 1254, Frankreich 21 886, UdSSR 1,1 Millionen (nach Schätzungen), Belgien 450, Jugoslawien rund 80 000 (nach jugoslawischen Angaben 6215), Luxemburg 15, Niederlande 210, Polen mindestens 7217 und Tschechoslowakei 1250 (Schätzung). Dieses Schicksal teilten Millionen alliierter Gefangener in deutschem Gewahrsam.