DUKW

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Typenbezeichnung für ein Amphibienfahrzeug amerikanischer Bauart: D  = Baujahr (1942), U = utility/Nutzfahrzeug, K = Allradantrieb, W = Dreiachser. Ausgangsmodell des DUKW war ein 2,5-t-Lastkraftwagen von General Motors, dessen Chassis mit einem wasserdichten, strömungsgünstigen Schiffsrumpf verkleidet wurde. Beim Einsatz in Küstengewässern und Flüssen wirkte ein Heckmotor auf eine Schiffsschraube, zu Lande rollte das Fahrzeug mit Frontantrieb auf Rädern. Beide Systeme konnten gleichzeitig arbeiten zur Erleichterung des Übergangs von einem Element ins andere. Fast 10 m lang und 2,21 m hoch, transportierte der leicht gepanzerte DUKW bis zu 40 Mann oder 4 t Nutzlast, Leergewicht 6,5 t. Die im Wasser 10 km/h schnellen DUKW, die auf der Straße bis zu 80 km/h erreichten, fehlten seit März 43 bei keiner alliierten Landungsoperation im Pazifik und in Europa. Sie bewährten sich ebenso bei der Ausschiffung von Truppen und Nachschub wie bei der Überquerung von Flüssen, z.B. des Chindwin in Burma oder des Rheins. In Kombination von Typenabkürzung und Schwimmfähigkeit erwarb sich das in 21 147 Exemplaren hergestellte Vielzweckfahrzeug den Spitznamen "duck" (Ente).