Curtis E. LeMay

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Ingenieur, zunächst bei der Artillerie, 1928 Eintritt in die Heeresluftwaffe, Januar 37 in der Operationsabteilung mit der Einsatzplanung für die Flying Fortress betraut, Februar 40 Kommandeur eines Aufklärungsgeschwaders. Bei Kriegsbeginn führte LeMay eine Bomberstaffel und wurde zur 8. Luftflotte nach England versetzt, wo er an der Spitze der 305. Bombardement Group zahlreiche Tagesangriffe gegen Deutschland flog. Er verbesserte die Angriffs- und Abwehrtaktik der strategischen Bomberflotte unter anderem durch Einführung des nach Höhen gestaffelten Pulks von jeweils 18 Maschinen. Am 28.9.43 zum Brigadegeneral ernannt, kehrte LeMay im November 43 zu weiterer Ausbildung in die USA zurück und wurde als jüngster Generalmajor der Heeresluftwaffe im März 44 Oberbefehlshaber der 20. Luftflotte in Fernost, die von China und später den Marianen aus mit den neuen B-29 Superfortress Japan bombardierte und im August 45 die beiden Atomangriffe auf Hiroshima und Nagasaki flog. 3.3.52 Generalstabschef der US-Luftwaffe, Januar 65 Ruhestand.