Continental Central Prisoners of War Enclosures

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (CCPWE), nach der Invasion in Frankreich und Belgien von den Amerikanern errichtete Sammellager für Kriegsgefangene. Aus Transportgründen entschloss man sich, nach Überschreiten des Rheins auch auf deutschem Boden Continental Central Prisoners of War Enclosures einzurichten. Die ersten befanden sich bei Rheinberg, Remagen und Bad Kreuznach (Rheinwiesenlager). Bei rasch wachsenden Gefangenenzahlen enstanden weitere CCPWEs, die man in Abweichung zu den in Belgien und Frankreich errichteten als "Prisoner of War Transient Enclosures (PWTE)" bezeichnete. Bei der Kapitulation befanden sich auf deutschem Boden außer den drei genannten die Lager Büderich, Sinzig, Winzenheim, Biebelsheim, Dietersheim, Wickrathberg, Andernach, Heidesheim Böhl, Ludwigshafen und Heilbronn. Hinzu kamen noch im Aufbau befindliche Camps in Koblenz, Urmitz und ein weiteres in Heilbronn. Am 8.5.45 waren 902 373 Gefangene in diesen Lagern. Rheinberg und Sinzig wurden am 12.6.45 den Briten, Andernach, Dietersheim, Koblenz und die später entstandenen Lager Bretzenheim, Dietz, Hechtsheim und Siershahn am 10.7.45 den Franzosen übergeben.