Combined Chiefs of Staff Committee

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (CCS), auf der Arcadia-Konferenz in Washington am 14.1.42 gebildeter angloamerikanischer Stab aus den Stabschefs aller Teilstreitkräfte der USA und Großbritanniens, Sitz Washington; die britischen Stabschefs wurden von ständigen Delegierten vertreten. Direkt der politischen Führung, also Roosevelt und Churchill unterstellt, nahmen die CCS an den politischen Gipfelkonferenzen teil und setzten deren militärische Beschlüsse in Organisations- und Operationspläne um. Neben der strategischen Planung gehörten zu ihren Aufgaben die Zuteilung von Truppen für die einzelnen Kriegsschauplätze, das Nachschubwesen, Einsatz und Kontrolle der Nachrichtendienste, die Rüstungssteuerung und die Regelung der Verwaltung in den eroberten Gebieten. Mitglieder u.a.: Feldmarschall Dill für den britischen und den Empire-Generalstab (bis November 44), Admiral Somerville für den 1. Lord der Admiralität (seit August 44), Fliegergeneral Welsh für den Generalstabschef der RAF; Admiral Leahy (persönlicher Stabschef Roosevelts), General Marshall (US-Heeresgeneralstab), Admiral King (Oberbefehlshaber der US-Navy), General Arnold (Oberbefehlshaber der US-Heeresluftwaffe).