Chester William Nimitz

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    bis 1905 Marineakademie, 1909 zur U-Boot-Waffe, Spezialausbildung für Dieselmotoren, Ende des 1. Weltkriegs Stabschef des Befehlshabers der U-Boote im Atlantik, danach Ingenieurstudium u.a. in Deutschland und Belgien, wechselnde Stabs-, Verwaltungs- und Lehraufgaben (u.a. Schule für Reserveoffiziere der Marine an der Universität von San Francisco) sowie Bordkommandos. 1938 zum Konteradmiral ernannt, erhielt Nimitz nach Kriegseintritt der USA das Oberkommando über die Pazifikflotte und war seit Oktober 43 Oberbefehlshaber der Zentralpazifischen See-, Land- und Luftstreitkräfte (Hauptquartier auf Hawaii). Der als Chef und Mensch beliebte und geachtete Offizier hatte durch geschickte Führung der Mitarbeiter wie der Operationen an allen Siegen der US-Flotte gegen Japan entscheidenden Anteil, gehörte am 2.9.45 zu den Unterzeichnern der japanischen Kapitulationsurkunden und wurde im Dezember 45 Nachfolger von King als Oberbefehlshaber der amerikanischen Kriegsmarine. 15.12.47 Ruhestand.