Cash-and-carry-Klausel

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (bezahlen und abholen), am 1.5.37 beschlossene Präzisierung des amerikan. Neutralitätsgesetzes vom 31.8.35, nach dem die Lieferung kriegswichtiger Güter an Kriegführende ausgeschlossen war. Durch den Zusatz sollte das nur noch für Waffen gelten, während andere Waren bei Barzahlung und Abholung durch Schiffe des Käufers geliefert werden durften. Die Cash-and-carry-Klausel wurde nach dem Polenfeldzug am 4.11.39 auch auf Waffen und Munition ausgedehnt, sodass v.a. Seemächte wie Großbritannien und Frankreich amerikan. Rüstungsgüter beziehen konnten. Am 11.3.41 wurde sie durch das Leih- und Pachtgesetz für solche Länder gegenstandslos, deren Verteidigung der US-Präsident für die Sicherheit der USA als lebenswichtig ansah.