Carl Hilpert

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Eintritt ins Heer Frühjahr 1907, in der Wehrmacht 1.4.39 Generalmajor, 1.10.40 Generalleutnant, 1.9.42 General der Infanterie. Gegen Ende des Polenfeldzugs wurde Hilpert Chef des Generalstabes bei der Armeeabteilung A an der niederländischen Grenze, am 25.10.39 beim Grenzabschnittskommando Süd in Krakau und am 1.2.40 bei der 1. Armee im Westen, mit der er am Frankreichfeldzug teilnahm. Am 26.10.40 zum Chef des Generalstabs der Heeresgruppe B (spätere Heeresgruppe Mitte) ernannt, führte Hilpert beim Angriff auf die Sowjetunion das LIX. AK, seit 25.7.42 als Kommandierender General das XXIII. AK, seit 20.1.43 das LIV. AK und seit 1.1.44 das I. AK. Am 3.9.44 übernahm er den Oberbefehl über die 16. Armee im Nordabschnitt der Ostfront und wurde am 10.3.45 Oberbefehlshaber der Heeresgruppe Kurland, mit der er nach der Kapitulation der Wehrmacht in sowjetische Gefangenschaft ging.

    Ritterkreuz (22.8.43) mit Eichenlaub (8.8.44).