Bruno Loerzer

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Generaloberst (16.2.43)

    geboren: 22. Januar 1891 Berlin gestorben: 22. August 1960 Hamburg


    im 1. Weltkrieg Jagdflieger (44 Luftsiege), Freundschaft mit Göring, nach dem Krieg in der Luftfahrtindustrie, Leiter des Reichsverbands der Deutschen Luftfahrzeughalter, 1.4.33 Präsident des Deutschen Luftsportverbands. Loerzer wurde am 1.4.35 als Oberst und Inspekteur der Luftwaffenreserve reaktiviert, erhielt am 1.4.38 die Ernennung zum Generalmajor und Inspekteur der Jagdflieger und war bei Kriegsausbruch Kommandeur der 2. Fliegerdivision (seit 1.2.39), die am 28.11.39 in II. Fliegerkorps umbenannt wurde. Am 1.1.40 zum Generalleutnant und am 19.7.40 zum General der Flieger ernannt, wurde Loerzer im Westen, im Mittelmeerraum und an der Ostfront eingesetzt. Am 1.3.43 bestellte ihn Göring zum Chef des Luftwaffenpersonalamts, gleichzeitig betraute er ihn mit der nationalsozialistischen Ausrichtung der Luftwaffe. Am 20.12.44 wurde Loerzer zur Führerreserve versetzt.

    Pour le Mérite (12.2.18), Ritterkreuz (29.5.40).