Bloch M.B. 152

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    französischer Jagdeinsitzer, der als einziges Modell der Bloch-150-Serie 1939/40 gegen die Luftwaffe zum Einsatz kam. Das Ausgangsmuster M.B. 150 flog erstmals am 28.2.37; es erwies sich aber als ungeeignet für die Serienproduktion. Auch das erste Serienmodell M.B. 151 war wegen seiner mittelmäßigen Flugleistungen nur für Ausbildungszwecke zu verwenden. Die Bloch M.B. 152, ebenso kompakt wie ihre Vorgänger wirkend, erhielt neben anderen Verbesserungen einen 1060-PS-Sternmotor sowie eine 20-mm-Kanone und 2x7,5-mm-MG als Bewaffnung. Die Höchstgeschwindigkeit lag bei 510 km/h. Im Januar 40 hatte die Armée de l'Air knapp 100 Bloch M.B. 152 flugbereit, fast die doppelte Zahl stand wegen fehlender Propeller noch am Boden. Insgesamt kamen 482 Stück zur Truppe. Nach großen Verlusten gegen die Luftwaffe im Mai/Juni 40 verblieben die restlichen Maschinen bei der Vichy-Luftwaffe, da sie wegen zu geringer Reichweite nicht nach Nordafrika hatten überführt werden können.