Blücher

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    deutscher Schwerer Kreuzer, benannt nach dem preußischen Feldmarschall Gebhard Leberecht Fürst Blücher (1742-1819), Stapellauf 8.6.37, in Dienst gestellt 20.9.39; 18 000 t, Länge 205,9 m, Breite 21,3 m, Höchstgeschwindigkeit 32,5 Knoten, bis 1600 Mann Besatzung; Bewaffnung: 8x20,3 cm, 12x10,5 cm, zahlreiche kleinere Fla-Geschütze, 12 Torpedorohre, 3 Bordflugzeuge Arado Ar 196. Die Blücher machte bis April 40 Probe- und Ausbildungsfahrten und nahm am 9.4.40 als Führerschiff der Kriegsschiffgruppe 5 am Unternehmen "Weserübung" teil. Noch am gleichen Tag wurde sie im Oslofjord Opfer norwegischer Küstenartillerie und Torpedobatterien, da sie als erste durch die engste Stelle bei Döbrak lief. 125 Seeleute und 195 Heeressoldaten kamen ums Leben, gerettet wurden insgesamt 1965 Mann.