Avia B 534

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    tschechischer Jagdeinsitzer, Erstflug August 33. Zu insgesamt 499 Exemplaren gebaut, stellte die Avia B 534 seit 1935 den Hauptanteil der tschechoslowakischen Jagdfliegerei. Beim internationalen Flugmeeting 1937 in Zürich rangierte sie in allen Wettbewerben an zweiter Stelle hinter der deutschen Me 109. Nach Bildung des Protektorats Böhmen und Mähren übernahmen die Slowakei und Bulgarien einen Teil der Maschinen. Die Luftwaffe nutzte den schnittigen Doppeldecker mit geschlossenem Cockpit bei den Jagdfliegerschulen und als Schleppflugzeug für den Lastensegler DFS 230. Mit 4x7,92-mm-MG bewaffnet, erreichte die Avia B 534 mit einem 850-PS-Hispano-Suiza-Reihenmotor maximal 363 km/h. Sie gehörte wie die Gloster Gladiator, die Fiat CR.32 und die Polikarpow 1-15 zu den letzten Jagddoppeldeckern, die im 2. Weltkrieg noch im Fronteinsatz flogen, im vorliegenden Fall bis Sommer 41 bei drei slowakischen Jagdstaffeln gegen die UdSSR.