Außerordentliche Befriedungsaktion

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    (AB-Aktion), Deckname für die Massenerschießung politischer Gegner und angeblicher Berufsverbrecher im Generalgouvernement im Mai/Juni 40. Die von Hitler angeordnete Außerordentliche Befriedungsaktion war als "vorbeugende völkische Gegenbekämpfung" deklariert und traf etwa 3500 Männer und Frauen, die als Widerstandskämpfer galten, sowie rund 3000 verurteilte Kriminelle. Mit der Außerordentlichen Befriedungsaktion wurde das Mordprogramm der Intelligenzaktion fortgesetzt.