Alexandr Michailowitsch Wassilewski

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    sowjetischer Heerführer und Marschall

    geboren: 30. September 1895 in Nowopokrowskoje, Gebiet Iwanowa gestorben: 5. Dezember 1977 in Moskau


    April 19 zur Roten Armee, 1938 Beitritt zur KPdSU. Wassilewski war bei Beginn des deutschen Angriffs auf die UdSSR als Generalmajor Chef der Abteilung Operative Verwaltung im Generalstab und wurde im August 41 Stellvertreter von Generalstabschef Schaposchnikow, den er, inzwischen Generaloberst, am 26.6.42 ablöste. Auf Planungen Wassilewskis gingen u.a. die sowjetische Gegenoffensive "Uranus" bei Stalingrad und die erfolgreiche Abwehr des deutschen Unternehmens "Zitadelle" bei Kursk zurück, auch weitere siegreiche Operationen trugen seine Handschrift. Als der Oberbefehlshaber der 3. Weißrussischen Front, Tschernjachowski, im Februar 45 fiel, übernahm Wassilewski selbst die Führung dieser Heeresgruppe und schloss die Eroberung Ostpreußens ab. Im August war er Oberbefehlshaber in Fernost, 1949-53 Kriegsministerium, 1952-61 Mitglied des ZK; Memoiren 1974.