Aktion "Reinhard"

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Tarnbezeichnung für die so genannte "Endlösung der Judenfrage" im Generalgouvernement (Judenverfolgung), benannt nach dem Ende Mai 1942 bei einem Attentat tödlich verletzten RSHA-Chef Reinhard Heydrich.

    Der bis Oktober 1943 abgeschlossenen Aktion "Reinhard" fielen mindestens 1,75 Million Juden zum Opfer, mindestens 180 Millionen Reichsmark an Sachwerten (ohne Immobilien) wurden den Ermordeten abgenommen und zur Förderung deutscher Siedlung in den besetzten Ostgebieten eingesetzt.