Admiralitätsinseln

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Inselgruppe des Bismarckarchipels nördlich von Neuguinea mit rund 1700 km² und etwa 7200 Einwohnern (1940), Hauptinsel Manus. Die Admiralitätsinseln waren seit 1885 deutsche Kolonie und wurden 1918 Völkerbundsmandat, das Australien wahrnahm.

    1942 von den Japanern besetzt, spielten die Admiralitätsinseln im amerikanischen Konzept des Inselspringens eine wesentliche Rolle: Ihre Eroberung sollte nach dem Operationsplan "Elkton" (26.4.1943) die Isolierung der japanischen Festungen Kavieng (Neuirland) und Rabaul (Neubritannien) vollenden. Am 29.2.1944 landeten Einheiten der 1. US-Kavalleriedivision auf Los Negros, einer kleinen Nebeninsel der Admiralitätsinseln, und errichteten trotz massiver japanischer Gegenangriffe einen stabilen Brückenkopf. Am 15.3. folgte eine Landung auf Manus, und am 25.3. erlosch der japanische Widerstand. Verluste: 3280 Japaner und 326 Amerikaner gefallen, 1189 GIs verwundet.