"Reichsführer SS"

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Beiname der 16. SS-Panzergrenadierdivision, gebildet seit 15.11.43 im Raum Laibach aus der Sturmbrigade "Reichsführer SS". Nach Abschluss der Erweiterung zur Division, die neben den üblichen Divisionstruppen die Panzerregimenter 35 und 36 sowie das Artillerieregiment 16 umfasste, verlegte diese in den Raum Wien und danach als Besatzungstruppe nach Debreczen in Ungarn. Von Januar bis April 44 kämpften das Regiment 36 und die Flakabteilung 16 bei Anzio, im Mai 44 wurde die gesamte Division nach Italien verlegt und nahm an den Rückzugskämpfen nach Norden teil, bevor sie wieder nach Ungarn zum Einsatz kam. Nach den Kämpfen am Plattensee zog sich die Division "Reichsführer SS" im März/April 45 auf die Untersteiermark zurück und kapitulierte Anfang Mai im Raum Klagenfurt - St. Veit und Villach vor britischen und amerikanischen Verbänden.

    Kommandeure: SS-Brigadeführer (20.4.44 Gruppenführer) Max Simon und SS-Oberführer Otto Braun.