"Regenbogen"

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Deckname für den Angriff von schweren Überwassereinheiten der deutschen Kriegsmarine gegen den alliierten Konvoi JW 51B im Nordpolarmeer. Für "Regenbogen" gingen am 30.12.42 unter Vizeadmiral Kummetz in See: die Schweren Kreuzer Admiral Hipper und Lützow sowie 6 Zerstörer. Wegen unzureichender Luftaufklärung und -sicherung in der Dunkelheit des arktischen Winters gelang nach Erfassung des Konvois nur die Versenkung von 2 Geleitzerstörern, aber um den Preis des Verlustes des deutschen Zerstörers Friedrich Eckholt und eines Unterwassertreffers auf der Hipper. Kummetz brach das Gefecht nach Eingreifen der Fernsicherung des Konvois am 1.1.43 ab, um seine Kreuzer nicht unnötig zu gefährden. Hitler nahm das Scheitern von "Regenbogen" zum Anlass, die Verschrottung der Großkampfschiffe zu fordern, was zum Bruch mit Großadmiral Raeder führte.