"Nordland"

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Beiname der 11. SS-Freiwilligen-Panzergrenadierdivision, gebildet im Juli 43 auf dem Truppenübungsplatz Grafenwöhr aus dänischen und norwegischen Freiwilligen sowie Volksdeutschen aus Ungarn, bestehend (seit Mai 44) aus den SS-Panzergrenadierregimentern 23 "Norge" und 24 "Danmark", dem SS-Artillerieregiment 11 und neben den üblichen Divisionstruppen aus der SS-Panzer(Sturmgeschütz)abteilung 11. Teile der "Nordland" wurden von September bis Ende November 43 in Kroatien zur Partisanenbekämpfung eingesetzt. Im Dezember 43 verlegte die Division an die Front vor Leningrad (Oranienbaumer Kessel), kämpfte von Januar bis Juli 44 bei Narwa, zog sich im September 44 nach Norden zurück und nahm an drei Kurland-Schlachten teil. In den ersten Tagen des Februar 45 wurde die "Nordland" in Libau eingeschifft und nach Pommern transportiert. Es folgten Abwehrkämpfe im Raum Stargard und im Brückenkopf von Altdamm bei Stettin. Danach fiel die Division auf Berlin zurück, wo sie in den Kämpfen um die Reichshauptstadt bis 2.5.45 unterging.

    Kommandeure: die SS-Brigadeführer Fritz von Scholz bis 27.7.44, Joachim Ziegler bis 25.4.45, Gustav Krukenberg bis zur Kapitulation Berlins.