"Florian Geyer"

    Aus Lexikon Zweiter Weltkrieg

    Beiname (nach dem Bauernführer Florian Geyer, 1490-1525) der 8. SS-Kavalleriedivision, im Mai/Juni 42 aus der SS-Reiter-Brigade "Fegelein" (nach dem Kommandeur SS-Brigadeführer Fegelein) auf dem Truppenübungsplatz Debica in Polen aufgestellt. Die Division "Florian Geyer" umfasste zunächst neben den üblichen Divisionstruppen 4 (später 3) Reiterregimenter zu je 6 Schwadronen und 1 Artillerieregiment mit 2 Abteilungen. Einsätze ausschließlich im Osten: 1942/43 im Mittelabschnitt, seit April 42 in der Ukraine - zeitweise zur Partisanenbekämpfung ?, Abwehrschlachten westlich Charkow August bis November 43, Kämpfe am Dnjepr November/Dezember 43, im Raum Krementschug-Kirowograd bis 31.1.44. Seit 19.3.44 nahm die "Florian Geyer" an der Besetzung Ungarns teil, wo sie am 24.12.44 eingeschlossen und bis 11.2.45 vernichtet wurde. Nicht in den Kessel gelangte Reste der Division befanden sich bei Kriegsende in der Slowakei.

    Kommandeure: Bittrich bis 15.2.43, Fritz Freitag bis 20.4.43, Fegelein bis 1.4.44, Joachim Rumohr bis zum Untergang (alle SS-Brigadeführer).